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Morbus Perthes Kind zur Untersuchung


Sie haben von Ihrem Arzt die Diagnose Morbus Perthes für Ihr Kind erhalten.


Nicht selten werden vor der eigentlichen Perthes-Diagnose Morbus Perthes" andere Diagnosen" gestellt. Im Anfangsstadium ist der Perthes noch nicht eindeutig erkennbar und auch mit anderen Gelenksproblemen verwechselbar, beispielsweise dem "Hüftschnupfen", der aber in der Regel nach 14 Tagen vorüber sein sollte. Sind dann noch Schmerzen da, könnte es auch ein Morbus Perthes sein. Das muß ein erfahrener Kinderorthopäde diagnostizieren. Beim Perthes gibt es folgende Symptome.

Der Arzt konnte Ihnen aber nichts genaueres über die Krankheit sagen, oder konnte sich nicht die Zeit nehmen, um Sie umfassend zu informieren. Im Anfangsstadium der Krankheit kann der Arzt oft auch noch keine nachhaltige Diagnose treffen. Jeder Morbus Perthes Fall verläuft anders und muß individuell beurteilt und behandelt werden. Während des Verlaufes der Krankheit kann sich noch sehr viel ändern. Die kann der Arzt aber erst bei der zweiten oder dritten Röntgenaufnahme oder MRT erkennen.

Sie haben aber gerade jetzt viele Fragen:

Hat der Arzt die Krankheit richtig erkannt?
Was passiert nun mit meinem Kind weiterhin?
Wie geht die Behandlung vor sich?
Kann es wieder völlig gesund werden?
Wie sollen wir uns jetzt verhalten?
Ist die Krankheit erblich?
Was müssen/können wir jetzt noch für unser Kind tun?
Welche Behandlungsmethoden gibt es beim Morbus Perthes?
Gibt es Spätfolgen?, wenn ja, welche?
Wer gibt mir Antwort auf meine Fragen?

Als ehemals selbst Betroffener möchte ich versuchen, Ihnen erste Hilfen aus meiner Sicht und aus der Sicht anderer Betroffener (1.600 Perthes Fälle) zu geben. Da ich selbst kein Mediziner bin, werde ich mich auf die Darstellung und Erfahrungen von betroffenen Personen stützen und keinesfalls Ärzten ihre Behandlungsmethoden vorschreiben wollen oder medizinische Beratungen vornehmen.

Ein geeigneter Kinderorthopäde ist in jedem Fall zu konsultieren. Es könnte zu Ihrer Sicherheit wichtig sein, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Dabei helfen wir Ihnen gerne weiter.

Jeder Mensch, jedes Kind ist unterschiedlich konstituiert, und der Krankheitsgrad von Morbus Perthes wird bei jedem Kind in einem anderen Stadium (meist jedoch im zweiten Stadium) mit unterschiedlichen Ausprägungen festgestellt.

Oft haben Kinder vor einem Morbus Perthes einen Hüftschnupfen. Aber daraus muß nicht zwingend ein Morbus Perthes entstehen.

Links zum Thema Hüftschnupfen:
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Coxitis_fugax
http://hueftschnupfen.org/haufige-fragen-zum-huftschnupfen/
http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_51919584/hueftschnupfen-ausloeser-symptome-behandlung.html_________________________________________________________________________

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Das Gespräch mit dem Arzt

Wie soll mein Kind behandelt werden?

Behandlungsgespräch



Ein Arztbesuch ist meist mit einer gewissen Aufregung verbunden. Oft muß es schnell gehen, weil nicht genügend Zeit zur Verfügung steht.

Deshalb unser Tipp:

Formulieren Sie vorher Ihre Fragen schriftlich und arbeiten Sie mit dem Arzt die Liste ab. Andernfalls ärgern Sie sich hinterher, daß Ihnen die Antworten fehlen.

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Hüftschnupfen


Flüssigkeit im Gelenkspalt

Hüftschnupfen ist harmlos, aber schmerzhaft
Quelle: ZDF Ratgeber, Sendung „Volle Kanne“ vom 09.01.2007
(leider nicht mehr erreichbar. ZDF hat den Beitrag gelöscht)

Obwohl der Hüftschnupfen, medizinisch Coxitis fugax, zu den häufigsten Gelenkerkrankungen im Kindesalter zählt, ist er dennoch recht unbekannt. Es handelt sich dabei um eine in der Regel harmlose, aber schmerzhafte Entzündung des Hüftgelenks. Meist sind Kinder zwischen dem dritten und achten Lebensjahr davon betroffen - Jungen häufiger als Mädchen. Manchmal leidet ein Kind auch mehrmals unter einem Hüftschnupfen.

Die genauen Ursachen für den Hüftschnupfen sind bislang nicht bekannt. Der Hüftschnupfen kann in Folge einer harmlosen Virusinfektion auftreten. Bei einem Hüftschnupfen klagen Kinder plötzlich über starke Schmerzen in der Hüfte oder im Knie. Sie leiden unter einer eingeschränkten Beweglichkeit, beginnen plötzlich zu hinken oder entlasten das betroffene Bein.

Andere können sich für einige Tage kaum noch bewegen und begeben sich in eine Schonhaltung. Die Schmerzen werden durch einen Erguss (Flüssigkeitsansammlung) im Gelenkspalt und durch eine Schwellung der Gelenkschleimhaut hervorgerufen.

Per Ultraschall kann die Flüssigkeitsansammlung im Gelenkspalt des Hüftgelenks dargestellt werden. Vorsorglich sollte auch immer die Temperatur gemessen und das Kind vollständig körperlich untersucht werden. Zudem sollte eine Blutprobe entnommen werden. Dies alles ist wichtig, um andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufweisen, auszuschließen. Diese sind jedoch keinesfalls so harmlos wie ein Hüftschnupfen. Dazu zählt zum Beispiel die Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung. Eine septische Arthritis, also eine akute, bakterielle Infektion des Gelenks, geht mit hohem Fieber einher. Deshalb ist das routinemäßige Temperaturmessen wichtig.

Eine septische Arthritis muss umgehend behandelt werden, sonst kann sie zu bleibenden Schäden am Hüftgelenk und später zu einer Beinlängendifferenz führen. Auch der Morbus Perthes verursacht ähnliche Symptome wie ein Hüftschnupfen. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Knochenbildungsstörung im Kindesalter. Verursacht wird sie durch eine Durchblutungsstörung, wodurch das Knochengewebe in der Hüfte abstirbt. Darüber hinaus sollte bei Schmerzen im Hüftgelenk auch an eine Leukämie (Blutkrebs) oder an die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Erkrankung, die durch Zeckenbiss übertragen wird, gedacht werden. Hier kann jeweils die Blutprobe näheren Aufschluss bringen.

Ein Hüftschnupfen heilt in der Regel alleine, also ohne spezielle Therapie, innerhalb von zehn Tagen und ohne Folgen ab. Wichtig ist jedoch, dass das Kind sich schont. In schweren Fällen kann ein leichtes Schmerzmittel verabreicht werden. Größere Kinder sollten zwei bis drei Wochen lang auf Sport, zum Beispiel auf Fußball spielen, verzichten. Erst wenn die Symptome vollständig weg sind, sollten sie langsam wieder beginnen zu trainieren.

Sind die Beschwerden innerhalb von zwei bis drei Wochen nicht abgeklungen oder geben bestimmte Befunde wie Fieber oder eine auffällige Blutprobe Anlass zu einer weiteren Abklärung ist gegebenenfalls ein stationärer Aufenthalt in der Klinik erforderlich.

Anmerkung DMPI:
Welche Medikamente werden zum Abklingen von Entzündungen eingesetzt?
(Quelle: Netdoctor.de)
- Proxen
- Nurofen
Paracetamol Bitte unbedingt HIER lesen
.. und noch eine wichtige Info hierzu

Unter diesem Link finden Sie beim ZDF ein ausführliches Video über den Hüftschnupfen. (Dieser Link ist derzeit aus technischen und rechtlichen Gründen nicht mehr erreichbar)


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